Tour de Funk 2012: Priems Weindepot Altenburg
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Ein erster Eindruck von der Location in Altenburg.
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Ein wenig rangezoomt (cf. Fußzoom).
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Wenn man aus dem priem'schen Weindepot hinausschaut, sieht man diese schöne Landschaft hier. Dieses Kleinod des Städtebaus nennt sich Wagnerplatz und liegt am Übergang von einem Wohngebiet zu einem stadträndischen alten Industriegebiet mit Werkstätten und sowas. Erinnerungen an Kassel 2011 werden wach, aber keines Falles erfüllt.
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Ein Must-have in jedem angesagten Club: das Doppelwaschbecken hinterm Mischpult.
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Stilleben um die Tasse des Bandleaders
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Mit nur wenigen Pinselstrichen und ein wenig Lametta...
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...wird das Wein- zum Funkdepot.
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Vorher wird aber noch ein wenig geruht, Herr Urban.
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Schöne grüne Farbe.
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Rettungsdecken bilden die geräuschintensive Arbeitsbekleidung des Personals. Trotz enormer Wärme sogar mit der güldenen Seite nach außen. Sieht irgendwie nach Michael-Jackson-Video für mich aus.
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Eine kleine Absprache nach dem Soundcheck kann optisch in etwa so erwartet werden.
Unterdessen stützt sich Frank auf seinen Mischpult-Tisch, was der mit einem Achsbruch quittiert, wodurch das Pult und der ganze Turm daneben in bedenkliche Schräglage geraten. Ein wohlpräparierter Ziegelstein erledigt im Folgenden ganz hervorragend die Arbeit der defekten Rolle. Jedenfalls den Teil der Arbeit, der Abstützen heißt. Rollen? weiß ich nicht.
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Dieser feine Fiffi auf Konrads Kopf steht einfach jedem. Deshalb macht er im Backstage auch mal die Runde. Dortselbst ist es ganz schön kalt, aber trotzdem gemütlich. Das Essen ("Vegetarisch oder normal?") ist sehr lecker, Hackfleisch und Thüringen, das sind zwei dicke Freunde. Und auch die unnormalen, ach was: abnormalen Gemüseschnitzel sind deliziös.
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Hier sehen wir den fiffigepimpten Simon.
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Nur unser Posaunist Daniel Düsentrieb durfte die Perücke nicht aufsetzen. Deshalb guckt er wahrscheinlich auch so traurig.
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Hendrik hat sich mit Alufolie selbstverwirklicht. Die Space-Pippi-Langstrumpf wird später aber zunehmend zum Space-Langohrhund. Der Spaceradiator darf natürlich nicht fehlen.
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So sieht Stephan Krause die Welt. Von oben. Jahrelang wußte er gar nicht, daß andere Menschen auch ein Gesicht haben.
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Das Bild, das Dan ohne T-Shirt unter Maikes Jacke zeigt, lassen wir besser im Archiv, denn das Auge guckt mit.
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Der Simon, nee. Ein verrückter Hund. Da pappt er sich an das eine Ohr Alufolie und an das andere den Andy.
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Schluß jetzt mit dem Kostümquatsch. Es wird gefunkt jetzt und zwar ab halb zehn. Überall verkleidete Menschen, da ist doch was faul. Ach nee, Altenburger Jazzclub-Fasching. Thema: Enterprise. In Vorbereitung habe ich extra noch mal kurz eruiert, ob es einen Unterschied zwischen Startrek und Starwars gibt, um Fettnäpfchen zu vermeiden. Ich glaube, daß das Eine Sciencefiction und das Andere Fantasy ist und bin nicht ganz sicher, was davon ich mehr verabscheue (wahrscheinlich Fantasy). Als ich das der Band verkünde, spüre ich nichts als Verachtung in ihren Blicken (mehr noch als sonst): "Wie kannst du nur." From Fettnapf to Fettnapf.
Naja, das Altenburger Publikum hält sich aber auch nicht so dran. Ich hatte ein bißchen auf eine Big-Bang-Theory-Nerd-Klientel spekuliert, aber die Leute sind mehr Altenburger als Trekkis (wo da genau der Unterschied ist, weiß ich noch nicht ganz). Die meisten sind in eine allgemeine Außerirdischer-Space-Silber-Schale gehüllt oder Hülle geschalt. Manch eine/r arbeitet auch mit Lametta oder so einem Papiermaleranzug (wahrscheinlich vom Malerbedarf nebenan). Sogar eine Figur aus Starwars ist da! Am Ende kommen auch noch eine Kuh und ein Gartenzwerg.Sechs Leute tragen T-Shirts, sodaß bei entsprechender Reihung des humanen Materials vorn der Schriftzug ENTERPRISE entsteht, während dann hinten RAUMSCHIFF steht. Manchmal aber eben am Tresen auch HIFF oder UMS, ich weiß nicht mehr. Die Leute sind sehr nett und tanzen wie verrückt und sind überhaupt nicht so betrunken, wie ich es bei so einer Faschingsparty vermutet hätte. Sehr angenehm.
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Total verschwommen, aber die Bildkomposition spricht mich persönlich an.
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Was sehen wir?
a) Ein Mädchen mit Luftballons im Haar.
b) Ein Mädchen mit Luftballons in den Haaren.
c) Ein Mädchen mit Luftballons an der Rübe.
d) Nicht Konrad, weil ein Mädchen mit Luftballons im Haar ihn verdeckt.
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Clap fürs erste Set, das zehn vor halb elf endet.
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Ein Raumschiff ist unterdessen gelandet. Es bringt den Menschen auf der Erde Monsterfunk.
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Stephan geht zu Fasching als der silberne Turtle (Raffaello).
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Er spielt Bass und sieht noch besser aus.
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Achtung, Superwitz: Captain James Timerius Kirk. Haha. Und die Perücke erst. Hihi.
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Da hat Simon wohl doch noch das andere Ohr mit Alufolie eingepackt. So hält es auch länger frisch.
Das zweite Set startet zehn vor elf, die Leute sind eh noch da, weil der DJ sehr gut überbrückt hat. Es wird heißer und heißer - Raschid muß förmlich bei STROBO die Weste ablegen. Daß aber auch noch das Hemd folgt - na holla, die Waldfee. A propos Wald: die Bläser haben beim gleichen Stück Wandertag und durchschreite(r)n (hihihi) den ganzen Laden. Bei FUNKOMAT kocht der Saal und ganz Altenburg ist in der Maschine und in Exstase.
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Was viele nicht wissen, wird in diesem Bild endlich deutlich. Das Saxophon in Dans Hand wirkt deshalb so federleicht, weil es nicht wie viele denken zu den Blasintrumenten gehört, sondern in Wirklichkeit zu den Aufblasinstrumenten.
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Emotions werden bei Schwarzkaffee ganz groß geschrieben. Ganz groß.
Der letzte reguläre Song, mein derzeitiger Favorit, TONIGHT startet heute mal sehr trompetig, denke ich, aber nein, er hat sich in ein Gejamme verwandelt, das dann zu einem Einszweidreivier-Aerobiktanzanimationssong übergeht und dann endet und was ganz anderes ist und dann aber schließlich doch noch zu dem TONIGHT wird, wie ich es mag, seit es diesen Remix (Schwarzkaffee feat. Blackcoffee oder: Blackcoffee-Variationen) gibt. Herrlich alles. Schließlich lerne ich noch, daß es dumm ist, alle CDs wegzupacken, bevor man ganz weg ist, weil man sonst halt mit Gewalt nochmal alles aus dem Bus rauszerren muß.
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Hier beißt Dan gerade von einem Schokoriegel ab. Lecker.
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Noch eine Kleinigkeit in eigener Sache. Die/der geneigte LeserIn hat es auf den Photos bestimmt schon bemerkt: Will Future hat eine neue Brille. Sie ist deutlich größer als die alte und Will Futures Frau (sorry, girls und boys, er ist schon vergeben) hat zu ihm bei der dramatischen Abschiedszeremonie im Treppenhaus gesagt: "Und laß dich nicht von den Jungs auslachen, wenn sie dich zum ersten Mal mit der Brille sehen." Sowas findet Will Future gut. Wenn sie sowas sagt, weiß er immer, daß sie so tickt wie er. Das hat er mir mal gesagt.
Von zuhause weg holt er dann zuerst Philipp ab, der sagt nix. Okay. Am Proberaum sind nach und nach die anderen zugegen. Nach und nach kriegt keiner was mit. Nicht mal der aufmerksame Tim. Von ihm bin ich am meisten enttäuscht. Also, Will Future ist am meisten von ihm enttäuscht. Aber das bin ja ich, also stimmt's wieder. In Altenburg dann noch Fränki, der direkt aus Dresden angereist ist: auch kein Kommentar. Beim Konzert in Dresden dann kommen auch ein paar alte Freunde, erst die dritte merkt's. Oder wollten alle nur taktvoll sein? Man weiß es nicht. Man steckt ja nicht drin.
