Tour de Funk 2012: Scheune Dresden

von Will Future am 19. Februar 2012 niedergeschrieben

Warte mal, einszweidreivierfünfsechs.. wer fehlt denn jetzt eigentlich noch? Die großen Bands immer. Peter und Tobe sind wieder am Start, aber da fehlt doch jemand.. Stephan und Konrad? Nee, die kommen direkt nach Dresden. Achso. Frank ist ja schon dort. neunzehnelf.. JOHANNES! Ja, wo ist denn eigentlich Johannes? Keine Ahnung, ruf den mal an.

Johannes steht seit vier Stunden am Brenner im Stau. Vollsperrung. Auf der Brücke, da wo man nirgends sonst hin, sondern nur der Dinge harren kann. Er sagt, er kommt genau zur Show, also um Neune nach Dresden. Also gut, der Rest steigt ein und ab dafür. Die erste blaue Tankstelle ist wie immer Grund zur Kaffee- und Nahrungsbeschaffung. Dann wieder das lustige Autobahn-Spiel und ab halb sechserum dann das lustige Alles-Ausladen-und-Aufbauen-Spiel.

Dieser Abend kommt dem bisherigen Highlight in der naTo in Leipzig sehr nahe. Das ist an dieser Tafel schon erahnbar und wird von Mister DanB später ungefähr so formuliert: „Die Scheune ist wie um die Band herum gebaut.“

Auch in Dresden geht man zum Eingang rein. Ist halt so. In allen Kulturkreisen.

Die Scheune glänzt mit nettem Personal, schönem Saal, schönem Backstage, vollem Kühlschrank und allem Pipapo. So muß das sein. Und zwar am besten immer.

Weil dann auch noch die Bühne schön groß ist (Land der unbegrenzten Möglichkeiten), entbrannt eine Diskussion über die Mannschaftsaufstellung und taktische Verschiebungen, die Fränki irgendwann in den Soundcheck überführt. Gegen acht ziehen wir in die Kneipe der Scheune um und das Abendessen dort ist auch noch großartig. Wenn jetzt noch viele Leute kommen..

So sieht also eine Kugel Disko untenrum aus. Interessant.

Von der Scheune aus kann man den Jupiter und seine Monde sehr gut erkennen.

Zu diesem Photo möchte ich keine Bildunterschrift schreiben. Dazu kann man mich nicht zwingen.

Selbst zu diesem hier kann man ja im Grunde nichts sagen, also auch hier: keine Bildunterschrift, sorry Leute.

Zehn Minuten vorm offiziellen Beginn stromern vielleicht fünfzehn Menschen durch den Saal. Der Zweifel klopft ans Fenster. Eine halbe Stunde später haben wir ihn aber verjagt, sodaß halb elf vor ungefähr siebzig Leuten frisch aufgespielt wird, zu denen sich im weiteren Verlauf bestimmt noch fünfzig gesellen. Zu diesem Zeitpunkt sind sogar schon die erste CD und das erste Shirt verkauft. Gutes Zeichen.

Kurz nach neun erscheint Johannes in der Scheune. Und dann gleich solche Faxen machen! Das können wir leiden.

Weil einige längere Zeit nicht gesehene Freunde da sind, komme ich nicht groß zum Mitschreiben. Karla bemerkt sogar meine neue Brille (Weiteres zu diesem spannenden Thema lesen Sie Morgen im Altenburg-Artikel). Micha möchte auch gern erwähnt werden, Elke eher nicht. beide haben sich aber verdient gemacht, den Verkauf voranzutreiben. Stark! Schließlich kaufen die DresdnerInnen T-Shirts ohne Ende, das heißt doppelt so viele wie die Leipziger Bevölkerung.

Band und Publikum vertragen sich heute wieder mal exzellent, der Funk springt auf jeden Fall über. Nach Balkanfunk im zweiten Set attestiert Tim, Dresden hat – Obacht! Zitat! – „echt geil getanzt. Das wird im Blog vermerkt.“ Woher wußte er das nur, fragt man sich aus der heutigen Sicht. Aber gut, er wußte es einfach (cf. Huhdemän).

Dieses Bild stammt von Tobias Berger. Es ist eine Leihgabe aus der Galerie Facebook, von wo es viele schon kennen. Es ist sehr gut mit dem Begriff Konzertimpression umschrieben.

CDs? Plakate? Menschen? Und ist das da nicht eine Newsletterliste? Das muß doch, das kann doch nur ... der Mörchstand sein! Jawoll, is'er. Kannste alles kaufen, dort. Nickies, CDs, einfach alles.

Raschid, Maike und Tim. Letzterer mit exklusivem Oliba nur für Dresden. Wunderschön.

Von Philipp über Hende und Raschid bis Tim ist hier für jede was dabei. Sogar Stephan linst durch die Lücke. Nur die feine Frau Lindemann dreht sich aus dem Bild. Na toll.

Durch jahrelanges Training hat es Raschid geschafft, sich so nach vorn zu lehnen, daß es so aussieht, als ob er gleich umkippt. Tut aber nicht. Da können Sie gern mal ein Stündchen dieses Bild hier angucken, der kippt einfach nicht um. Training, jahreslanges Training.

Dan trägt weiterhin das Gülden-Jäckchen von Maike. Muß er selber wissen.

Rauch, Menschen und ein Balkendiagramm. Der neue Film nach einer wahren Begebenheit.

Goldene Jacke, goldenes Saxophon, goldiger Dan. Trotzdem könnte das Jäckchen auch wieder dem Mädchen mit der goldenen Stimme gehören oder etwa nicht? (PS: Maike, bitte komm nicht auf die Idee, im Gegenzug Dans - ähem - spezielle Jeans zu ertauschen.)

Der Basser pumpt ja gar nicht! Das macht er doch eigentlich immer, der Basser. Da muß der Saxophonist gleich mal lachen.

Gleich muß sie nießen, Achtung!

I’m blue dabadi dabadei dabadiba ach was weiß denn ich.

Nachdem sich Konrad und Fränki nach Hause verabschiedet haben, teilt sich der Rest der Truppe in neun Scheune-Schläfer und vier Hostel-Sleepers. Neben den drei Wahnsinnstypen TobeMedia, WillMörch und PeterLicht (hahaha) erweist es sich als absoluter Glücksfall, daß RaschidRapGesangGitarre diese Fab four vervollständigt, denn beim Gutenachtdönerchen um die Ecke (Früh soll man ordentlich essen, also ist halb vier ein kleines Teigfleischröllchen nebst Bierfläschchen genau das Richtige) kommen Geschichten zutage, die bei den beiden jüngeren der an sich ja schon extrem jungen Vier enormes Ohrenschlackern und Staunen hevorrufen. Die Stories können hier leider nicht erzählt werden, weil, naja, weil, jetzt frag halt nicht so. Nimm es halt so hin.

Okay, ich verrate ein paar Sc…gworte: N............, D....., G....., G......, dicke Mützen und 120 Trabbis. Diese neunziger Jahre, neeneenee.

Im Hostel Koralle, wo die Fab four nächtigen, wirft der embedded Blogger das Nachtsichtgerät an. Weil es das Publikum es sehen will.

Auch im Hostel geht es planetarisch zu. Hier im Bild: der doppelte Mediamarkt. Ach, Quatsch: Saturn.

Niemals vergessen: die drei Elemente heißen Luft, Wasser und Staubsauger.

Man ahnt es schon: das ist doch wieder so eine Kaffeenahrungsbeschaffungsmaßnahme. Stimmt, der Heimweg wird angetreten. Nächsten Mittwoch geht es aber weiter. Schwarzkaffee kommt in deine Stadt.* *Wenn du in Naumburg, Weimar, Berlin, Lübeck, Bremen, Chemnitz oder Amsterdam wohnt. sonst nicht. Angebot gilt bis 24.3.

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