Tourblog 2012: ACUD Berlin

von Will Future am 27. Januar 2012 erschaffen
Man sieht sich immer zweimal im Leben. Heute: ACUD und Schwarzkaffee. Die zweite Show der diesjährigen Tour ist auch der zweite Auftritt der Kapelle in diesem Laden. Was unsere liebenswerten Protagonisten dort wohl Lustiges erlebt haben?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch in Hamburg hat wieder alles reingepaßt, also ab nach Berlin.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als Busfahrer, der sich niemals umdreht, es sei denn, es gilt, den Bus rückwärts einzuparken, bekommt man nicht alles mit, was im Bus geschieht und so wundert man sich gelegentlich, wenn es hinten "19 und 6 ist 25" oder "37 und 18 ist 55" heißt, weil man sich fragt, warum erwachsene Menschen Addition im Zahlenraum bis Hundert üben, aber dann erfährt man, daß da nur Sudoku gespielt wird und man fragt sich dann natürlich, warum erwachsene Menschen Sudoku spielen. Zwölf Kommata, pourquoi pas?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als Maike, Hende und Raschid pünktlich ähem halb drei beim RBB interviewt werden und der andere Bus irgendwo ist, tanken wir Diesel und Kaffee. Im Anschluß landen wir auf der Danziger Straße. Den anvisierten Araber gibt es nicht mehr, also geht's zum Inder. So mittel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach anderthalbstündiger Autofahrodyssee (nur kurz mal den Hotelschlüssel holen...) stehen wir vorm altbekannten ACUD, wo wir ja letztes Jahr schon waren (cf. Will Future: The Tourtagebuch. Blackcoffee als muskalischer Vorläufer von Schwarzkaffee. Leipzig 2011.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

The Tourist formerly known as Die Mütze mit einem herrlichen Schnappschuß zum Thema "Entladung der Busse". Hmm. Herrlich. Gehen wir dem jungen Menschen doch hinterher ins Innere des Clubs, oder nicht? Na, eben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Also hier finden wir eine sehr schöne Bar. Kann man nicht anders sagen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mario kommt vorbei. Ja, der Mario aus Leipzig, der neulich nach Berlin gezogen ist (das scheint jetzt so eine ganz neue Entwicklung zu sein, daß die Leute von überall nach Berlin ziehen - sogar erste Schwaben sollen dort schon gesehen worden sein.) Wir versuchen ein Bild von uns im Spiegel zu machen, weil das letztes Jahr schon nicht mit Torsten geklappt hat. Ohne Blitz. Mit Blitz. Dann bedient Mario den Blitz, ich knippse. Wird alles nix. Aber da ja jeder weiß, wie ich aussehe (und wie Mario aussieht, weiß ja jeder, der wird ja jetzt schon in Berlin erkannt), hat Stephan "the Tourist" hier mal Fränky gespiegelt. Beinahe gelungen, Herr Krause.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier sehen wir Jay-Jay Hernandez, auf einer Couch sitzend, mit den Augen von Stephan gesehen. Interessant.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Geister kämpfen bloß aus Spaß.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ganz wichtig vorm Aufbau: erstmal gucken wie wir gucken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hach, Stephan, schön.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Sag mal, Hende, was'n das da rechts?"

- "Was? Wo?"

- "Nee, hier, von mir aus rechts!"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fränky bei der Arbeit. Unter Tage. Ganz hart. Ist es heute für ihn. Aber er macht das Beste aus den widrigen Umständen und wir erkennen, daß der Soundcheck begonnen hat - also schschscht! Ganz leise weiterscrollen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stephan portraitiert Konrad, der eine Scheibe hat. Und eine Tröte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tim sieht dem Schicksal ins Auge. Schicksal ist hier im Sinne von "Stephans Kamera" zu verstehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Maike riskiert sogar ein zweites Auge. Beim Soundcheck, mit Jacke. Mutig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier nochmal beide in einem Bild. Tim sieht zu Maike, doch wohin blickt die erfolgreiche junge Sängerin? Wir wissen es nicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach einem Kurs bei Dan im "Mit-Gaffa-den-Eintrittspreis-Gestalten" am Vortag, versucht sich Will Future, der schon wieder den Einlaß mitmachen muß, auch mal. Naja, man kann erkennen, um was es geht. Also kann das Publikum kommen. Was es auch tut. So zahlreich gleich zu Beginn, daß ich die Strichliste schon nach drei Strichen vernachlässige.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Links vom Einlaßtresen aus gesehen findet das geneigte Auge Kunst in Form von Tapete, Pflanzen und Hightech (Funkomat?).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Welch formidablen Stempel haben Sie denn da?"

- "Na, den ACUD seinen!" Weil ich diesen am Einlaß zu bedienen habe, folgen nun Konzertimpressionen von Tobe. Da, nimm!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Le Band ist ready to funk. Ist ja auch die Stadt mit dem Funkturm, also fahr ab den Fuchs!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Drei von vier Schwarzkaffee-Blazers schaffen es durchschnittlich auf ein Photo. Hier der Beweis.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Konrad zeigt sich angetan von der Veranstaltung. Zu recht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sagt Raschid hier: "Uoooh!" oder hat er grad auf Tims Guitare genießt? Das würde auch erklären, warum Tim auch gleich nießen muß. Ach, nee, das war ja Gähnen, was so ansteckt. Naja, jetzt steht's so da. Wie der Mond am Himmel...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Philipp und Andy machen einen auf 80er Popband. Wer hat, der kann. Das Konzert, die Show, die Musik halt mit allem Pipapo beginnt um elf. An dieser Stelle reißen die optischen Aufzeichnungen des Abends ab. Sehr verdächtig. Ungefähr neunzig Leute sind schließlich gekommen. Zwei mehr hätten es sein können, wenn ich auf das Angebot der beiden Bomberjacken-tragenden Typen eingegangen wäre: "Ey, können wir dir nisch Gras geben statt Geld?" Zur Zugabe gibt es heute mal Heiß, das ich gestern vermißt habe. Mit der Ankündigung zu Gracewird Maikes Name (Maike) laut geschrien. Fans, tststs.. Weil der Berliner an sich auch dieses Jahr nicht zu den stärksten CD-Käufern gehört, baue ich dreiviertel Zwei den Mörchstand ab. Während die anderen den Rest abbauen, mache ich die Abrechnung. Sieht gut aus, Band und Veranstalter sind ganz zufrieden, als wir im winzigen Getränkelager die Scheine verteilen. Schließlich sagen wir um fünf dann:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Schlaf gut, kleiner Tim."

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Monster of Funk, ungeschminkt nach dem Aufstehen. Es möchte allerdings anonym bleiben. Verständlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im hervorragenden Frühstückslokal, das wieder Maike auserwählt hat und dessen Name mir entfallen ist, hängt über dem Tresen ein Bild mit einigen Schwarzkaffee-(Crew-)Mitgliedern drauf. Stark. Sehr stark.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier ist noch mal das Bild etwas besser zu erkennen. Ist besser.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das sehr schöne Café hat auch eine sehr schön geschriebene Karte. Frühstückstechnisch ist das wirklich eine reine Welttournee.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Johannes, Hende und Raschid beim Frühstück. Johannes ist deshalb so klein, weil er weiter hinten sitzt. Man spricht hier in der Fachwelt von der sogenannten "Perspektive". Sowas kann immer mal auf einer Party anbringen, zieht tierisch bei den Mädels!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tim, Maike und Johannes beim Frühstück. Auch dieses Bild ist sehr interessant, falls Sie das noch nicht bemerkt haben. "Wo soll denn das bitte interessant sein?", fragen Sie jetzt? Nun, zunächst sehen wir hier Johannes deutlich größer als oben: er sitzt hier weiter vorn als auf dem Bild oben. Und das, obwohl er sich keinen Zentimeter bewegt hat. Das ist doch interessant! Und überhaupt: die in der Mitte sitzende Maike im Vordergrund weist das Bild als ein durchaus postmodernes aus, jawohl! Indem sie uns den Rücken kehrt, ist sie eher als Betrachterin des Bildes zu sehen als als dessen Gegenstand - aber im Bild selbst. Also schon wieder interessant! "Und die dritte Figur, was ist mit ihr?" Sie können sich's ja schon denken: auch interessant! Tim versucht mit einer kleinen Geste ein berühmtes Sprichwort nachzustellen. Welches? Na, denken Sie doch mal nach. (Kleiner Tip: es hat mit Abwarten und Teetrinkenzu tun, das muß als Hinweis genügen.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Optik und Akustik treten in Kommunikation. Sie nutzen dazu die Medien Licht und Ton, hier in Form von Peter und Frank. Dieses Kommunikationszeitalter, Alter!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem Frühstück spazieren wir noch durch das formidable Wetter und genießen die herrliche Landschaft.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Maike und Philipp. Ich mag das Bild einfach. Von hier geht's nach Leipzig, wieder volle Möhre Regen und gerade soviel Eis auf der linken Spur, daß ich kurz vom Adrenalin gekickt werde. Aber was dann in Leipzig passiert, stellt natürlich alles in den Schatten!

 

Schöne Grüße, euer Cliff Hanger

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