Tourblog 2012: Hörsaal Hamburg
Wir starten in zwei viel zu kleinen Bussen mittags in Leipzig, die Band, der Tonmann, der Lichtmann, der Videomann und ich. Man könnte auch sagen: Maike, Hende, Andy, Roberto, Philipp, Raschid, Tim, Dan, Stephan, Konrad, Johannes, Fränky, Peter, Tobe und ich. Das kann jeder halten, wie er will, finde ich. Wir sind jedenfalls alle dabei.
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Die allererste Photographie dieser Tour zeigt nun also das Portrait des sogenannten Tims, aufgenommen an einem geheimen Nicht-Ort von Will Future. Dortselbst geschieht dann das erste Verbrechen der Tour. Ja, richtig gehört, ein Verbrechen! Ein kulinarisches Verbrechen! Bevor es richtig losgegangen ist, landet schon die erste Burgerpommiescola-Kollektion in mir. Die nennen das sogar noch Menü, eine Beleidigung ist das. Ernährung ist auf Tour ja immer ein eher schwammiger Begriff. Schmeckt ja aber meistens doch ganz okay. Also weiterfahren, ganz Hamburg wartet.
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Der Hörsaal Hamburg am Spielbudenplatz ist ein formidabler Laden mit Boxen an der Fassade und herrlichem Wetter vor der Tür.
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Tobias Berger und Susann Jehnichen finden, daß der Kopf unten abgeschnitten werden müsse. Will Futurefindet das nicht und freut sich, daß er hier der Entscheider ist. Deshalb dies und all die anderen unscharfen Bilder und Worte.
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Finden Sie sieben Unterschiede zwischen diesem und dem folgenden Bild. Gehen Sie dann los und nicht ins Gefängnis.
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Und weil wir schon im Inneren des Hörsaals gelandet sind, machen wir uns doch an den Aufbau, Freunde!
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Dortselbst werden gelegentlich Menschen zu verschwommenen Flächen. Das ist immer wieder ein Wunder. Auch die Rückverwandlung später - einfach phantastisch.
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Ähm, eine Kugel Schtratzjatella, eine Kugel Fanillje und zwei Kugeln Disko, bitte.
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Durch die Wand, welche Bühne/Band und Mörch/Einlaß trennt, betrachten wir hier Hendrik und Philipp, die sich mit ihren Instrumenten beschäftigen, weil sie Musiker sind. Mörch/Einlaß sagen Sie? Ja, wenn ein Will Future einen Stempel mitbringt, dann ist er nicht nur CD-T-Shirt-Verkäufer, sondern auch Einlaßdame!
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Ist das hier nicht Tim Ludwig an der Bar? Der berühmte Sänger und Guitarrist? Ja, das isser.
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Roberto, guck doch nicht so ernst. Ist doch nur Spaß. Oder doch nicht? (Regieanweisung: Donner einspielen, Angst erzeugen, Monolog des Protagonisten setzt mit rhetorischer Frage ein: "Stehen Regieranweisungen nicht in eckigen Klammern?" usw. usf.)
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Manchmal fällt einem zu einem Bild nix ein. So kann es gehen.
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Na, Fans, welches Schworzkoffy-Member sehen wir hier?
a) Raschid,
b) Die Mütze/The Tourist oder
c) Raschid mit Mütze?
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Jeder wärmt sich anders auf für die Show. Die Zwillinge Jay-Jay Hernandez und Jean Maurice zum Beispiel sehen wir hier im Querflötenduett en toilette, geknipst von Stephan "The Tourist" Krause (t.a.f.k.a. die Mütze), der auch mit ins Bild wollte. Warum denn auch nicht.
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Hier sieht man jetzt nur einen der beiden Zwillinge. Ob es Jay-Jay oder Jean Maurice ist, kann man von hier aus kaum beurteilen. Ich tippe: Jay-Jay.
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Wenn der Eine im Backstage den Eindruck erweckt, da hinge ein Fernseher oben in der Ecke, obwohl da sowas von überhaupt kein Fernseher oder sonstwas hängt, dann kann der Andere ja nur applaudieren. Ist doch klar.
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Lange Zeit scheint dies die vollständige Anwesenheitsliste zu sein, bevor sich dann aber doch noch die Zahl der Menschen um mehrere hundert Prozent steigert, beginnt das Konzert um Neun (cf. UM MACHT'S BUMM) vor zu diesem Zeitpunkt sechs zahlenden Gästen. Raschid läßt es sich natürlich nicht nehmen, trotzdem mit einem gepflegten HALLO HAMBURG!!! zu starten. Eine Viertel Stunde später geht Hamburg zahlenmäßig in Führung gegenüber der Band.
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Stilistisch ansprechendes Gemälde der Band von Tobe. Da gibt es keine zwei Meinungen. Sehr gut beleuchtet auch von Peter.
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Blick auf die Bühne von gerade vorne, so ungefähr vom Mischpult aus.
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Blick über die Bühne von rechts hinten in Richtung Publikum. Zum zweiten Set, das zehn nach zehn beginnt, stellt Stephan seinen Gürtel von SCHWARZKAFFEE.DE auf LOVE. Muß man gesehen haben. Die Band ist gut drauf, es sieht so aus, als ab sie ordentlich Spaß hat. Der Effekt, daß dies die Passanten draußen sehen - die Bühne ist im Schaufenster des Hörsaals - verpufft, weil die Scheiben komplett beschlagen sind. Nur an der Eingangstür sehe ich, daß der Hamburger an sich keinen Friesennerz, sondern überdurchschnittlich große Schirme trägt. Bei STROBO ziehen die Bläser von der Bühne in die DJ-Kanzel und pusten mal von der Seite in die Menge. Als letzter Song des Abends steht TONIGHT auf der Setlist. Es ist aber nicht das TONIGHT von der ersten Platte, sondern ein waaaahnsinnig guter Remix dessen. Das ist echt der Hammer. Tim verabschiedet sich mit den Worten: "Wir sind Blackcoffee!" Auch der Hammer.
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Publikum, Band, Licht. Eigentlich fast alles da. Nur der Ton fehlt auf dem Bild. Ach ja, und ein großes Publikum.
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Maike and the Schwarzkaffee-Blazers. Stephan hat'n Schatten. Als bei der zweiten, erneut sehr lautstark eingeforderten Zugabe, die Akustikversion von GRACE gespielt wird, reicht die Crew des Hauses Wondercandles ins Publikum. Wondercandles!
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Ja, Kinder, dann müßt ihr aber auch herkommen!
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Im Backstagekeller sehen wir hier Trompeten-Konrad, Mischpult-Fränky, Percussion-Roberto, Schlagzeug-Andy und einen Geist, von links nach rechts, logisch.
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Wie heißt es in einem berühmten Hamburger Seemannslied:
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Die Falttechnik des Tourplanes lehrten mich meine Jahre mit Hamburg-Hainer, glaube ich.
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Der Busfahrer, der Blogger, der Mörchtyp und der vom Einlaß teilen sich dieses nahrhafte Hamburger Abendbrot. Es ist in echt noch viel kleiner als auf diesem Bild und kommt aus einem Automaten, wie es ihn auch in Berlin später gibt. Nur dort ohne Wasabi-Erdnüsse! Skandalös. Aber das Schönste an Berlin ist ja eh nicht das Essen, sondern die ICE-Verbindung nach Hamburg, wie man hier so sagt. Nachts gibt es dann noch eine labbrige Pizza, die so groß ist wie diese Plastikskateboards, die es früher gab und in meiner Erinnerung neongrün sind. Stichwort kulinarische Verbrechen. Apropos später: wir landen gegen eins im Hotel an der Reeperbahn, in der Nähe vom Beatlesplatz, in Sichtweite zu Susis Tanzbar und diesem Restaurant, wo dieses herrliche Plastikschwein davorsteht. Dort gibt es auch einen Bäcker, der wie selbstverständlich geöffnet ist, nachts halb zwei. Der goldene Westen.
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Zwischen Bäcker und Stripbar im Hinterhof: ein Hotel.
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Hier sehen wir ein wenig genauer das Ambiente des Hotels. Es ist ein sehr schönes Ambiente. Vermutlich wurde sogar das Wort selbst hier erfunden.
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Die Suite von Andy, Johannes, Stephan, Tim, Will Future und einem unbekannten Fremden, der in vielen Jahren sagen wird: Damals lag ich in Hamburg in diesem exklusiven Hotel mit den Schwarzkaffee-Typen in einer Suite - und ich habe die ganze Zeit geschlafen! Scheiße!
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Wenn man vom Mörchfach ist, interessiert man sich natürlich auch für nichts anderes als Mörch, ergo auch für den Mörch anderer Institutionen. Hier sehen wir Mitbringsel zum Mitbringseln aus unserem Hotel in Hamburg. Stark.
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Als Blogger wiederum interessiert man sich nicht die Bohne für Mörch, sondern ausschließlich für Blogs. So erfährt man natürlich zuallererst von den neuesten Trends im Internet. Ja, Internet, liebe Freunde vom MDR. Das nächste große Ding 2012 könnte m.E. photographiertes Essen sein. Ich schlage hierfür den Begriff Foodography vor. Im Bild oben sehen wir mein Frühstück in Hamburg, welches das Ende der kulinarischen Verbrechen und den Beginn der von Maike organisierten Frühstücksparadiese markiert. Dieses hier gibt es bei:
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Der Laden hat riesige Lampen und selbstgemachte Marmelade und liegt auf der Großen Bergstraße (hihi, Bergstraße in Hamburg). Ein exquisiter Laden für Frühstück und Kaffee und überhaupt ist es dort wirklich vorzüglichstens. Guck doch allein mal die Bilder an:
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Philipp, Dan und die Blumenvase.
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Impressionen aus dem Frühstückslokal. Hach.
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Und dann auch noch Blumen. Einfach herrlich.
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Tobe portraitiert Senior Ludwig beim Frühstück. Nur der Blogger scheint dazwischen zu sitzen. Stark.
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Johannes gefällt es dort auch, er kann es nur nicht so richtig zeigen nach wenigen Stunden "Schlaf" im Doppelstock-Sechser-Zimmer (cf. die Suite oben).
Â
Wenn wir ein büschen Zeit in Hamburg gehabt hätten, hätten wir so herrliche Photos machen können:
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
welche von schönen Gebäuden zum Beispiel oder
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
welche mit krassen Lichteffekten oder
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
welche mit einem Schiff oder
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
welche mit blauen Containern oder
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
welche mit einem Geländer drauf oder
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
welche mit einer sich in der Pfütze spiegelnden Uhr.
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Sogar Calimero hätte man photographieren können!
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Â
Die Autos hätten uns anerkennend zugezwinkert. Aber so fiel das natürlich aus. Schade. Vielleicht ja morgen in Berlin.













